Zimt - Ein wahres Heilmittel

Wer eine Zimtstange in Händen hält, hat die Rinde des Zimtbaums vor Augen – und den Duft kostbarer Edelhölzer, Orangen, Rosen, Nelken und von Muskat in der Nase. Eine feine, süßliche Note umgibt das wärmende Gewürz, das eines der ältesten der Erde ist. 4.600 Jahre v. Chr galt es in China als Küchengewürz und Heilmittel in der traditionellen chinesischen Medizin.

In unseren Produkten rundet er z.B. das Apple & Cinnamon Porridge ab.

Wissenschaftlich auch “cinnamum” genannt, wächst der Zimtbaum in der Natur  bis zu zwölf Meter hoch. Der Zimt wird dann nach der vier Monate langen Regenzeit geerntet. Aus der getrockneten Rinde des Zimtbaumes wird der gemahlene Zimt gewonnen. 

Heute sind zwei verschieden Sorten verbreitet: der Ceylon- und der Cassia-Zimt. Ursprünglich wurde der Ceylon-Zimtbaum vermehrt in Sril Lanka, Burma und Bangladesch angebaut. Heute wird aber auch der Cassia-Zimt häufig verwendet. 

Ist Zimt gesund? 

Zimt ist sehr nährstoffreich, enthält viele Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe. Neben seinem unverwechselbaren Geschmack wirkt er sich also in Bezug auf viele Krankheiten sehr positiv aus. 

Eine der bekanntesten Wirkweisen ist seine positive Regulierung des Blutzuckerspiegels. Es zeigt sich, dass der Zimt Insulinresistenz positiv beeinflussen und somit vor allem bei Diabetes Typ 2 helfen kann, die Blutzuckerschwankungen zu regulieren. Dabei ist die Wirkung ähnlich wie bei einigen Diabetesmedikamenten. Durch diese Regulation kann er auch bei der Krebstherapie von Vorteil sein, da Krebszellen für das Wachstum Zucker benötigen.

In Zimt wurde ein besonders hoher Gehalt von Antioxidantien festgestellt, vor allem in den Blättern und der Rinde. Dadurch hilft er dabei die Körperzellen vor freien Radikalen (Sauerstoffverbindungen im Körper) zu schützen. Diese können für die Entstehung von Krebs, anderen schädigenden Prozessen und Alterungsprozessen ursächlich sein. Zudem können sich die Antioxidantien positiv auf das Immunsystem auswirken und die Gedächtnisfunktion verbessern.

Außerdem beeinflusst er laut einigen Studien den Cholesterinspiegel positiv. Grundsätzlich ist Cholesterin ein wichtiger Bestandteil in unserem Stoffwechsel. Jedoch kann Zimt das "schlechte Cholesterin" LDL, das für die Verstopfung der Blutgefäße sorgt, senken und dabei helfen, das "gute Cholesterin" HDL bei Diabetes Typ 2 Patienten zu erhöhen. 

Zimt zeigt eine starke antibakterielle Wirkung. Dadurch wirkt dieser z. B. effektiv gegen Magenbeschwerden oder beim Reizdarmsyndrom, da er die Bakterien abtötet und das Immunsystem unterstützt. Auch wird er gegen Karies in Mundspülungen eingesetzt und wirkt gegen Halsschmerzen. Er ist also ein natürliches Desinfektionsmittel.
Außerdem kannst du ihn auch im Haushalt einsetzen: Dazu einfach das Öl der Ceylon Zimtblätter mit Wasser verdünnen und man hat sein chemikalienfreies Putzmittel. Gleichzeitig kannst du so auch Gerüche neutralisieren. Zusätzlich wird Zimt in heißen asiatischen Ländern bei der Lebensmittelzubereitung als “Konservierungsmittel” eingesetzt. 

Außerdem zeigen Studien, dass Zimt das Fortschreiten von Alzheimer verzögern, gegen Depression helfen, die Entwicklung von Parkinson aufhalten sowie das Ausbrechen von HIV verzögern kann. 

Neben den positiven Auswirkungen auf körperliche Leiden kann Zimt sogar die Gewichtsreduktion unterstützen, in dem er das Blut verdünnt und die Blutzirkulation erhöht. Hierdurch wird der Stoffwechsel angekurbelt. Dafür verantwortlich ist Cumarin, das hauptsächlich im Cassia-Zimt enthalten ist. Jedoch sollte man bei der Dosierung vorsichtig sein. In höheren Mengen kann dies leberschädlich sein (mehr dazu im Abschnitt “Ist Zimt gefährlich?”)

Nicht zuletzt ist er ein “Gute-Laune-Macher”, da der Zimtgeruch die  Stimmung aufhellt. 

Ist Zimt gefährlich? 

Zimt zeigt sehr viele positive Eigenschaften für den Körper. Jedoch ist er in höheren Mengen für den Menschen weniger verträglich. Dies liegt an dem enthaltenen Cumarin, das in zu hohen Dosen zu Leberschäden führen kann.

Cassia-Zimt enthält dabei mehr Cumarin (ca. 4 %) als der Ceylon-Zimt (ca. 0,4 %), sodass vor allem beim Cassia Konsum auf die Menge geachtet werden sollte. 

Dazu hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die tägliche Menge, den TDI (tolerable daily intake), die als unbedenklich gilt, auf 0,1 Milligramm Cumarin pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt. Das bedeutet für den Verzehr von Zimt, dass z. B. bei einem Gewicht von 70 kg eine Menge von 2 g täglich (ca. 1 TL) langfristig nicht überschritten werden sollte. Kurzfristige höhere Einnahmen sind jedoch unbedenklich.

Nährwerttabelle pro 100 g

Kalorien272 kcal
Fett3 g
Proteine4 g
Kohlenhydrate56 g
Ballaststoffe24 g
Zutat Zimt