10.000 Meter Qualen ohne Quallen: Achtungserfolg beim Eisenarmschwimmen im Hohendeicher See

100 x 100 m Schwimmen: Klingt im ersten Augenblick schön überschaubar. Schön unterschätzt! Denn das letzte Wochenende im Juni sollte die Teilnehmer des legendären Eisenarmschwimmens an ihre physischen und mentalen Grenzen bringen. Organisiert vom befreundeten Triathlon-Team Eisenhart, durften wir als Sponsor dieses armergreifenden Events mit unserem Sportsteam natürlich nicht fehlen. Nach unserem Sieg beim Eisenwadenradmarathon – hier ein feiner kleiner Reminder – galt es diesmal, mit eisenharten Armen die Wassermassen aus dem Weg zu räumen.
100 x 100 m standen wie gesagt auf dem Programm – ob im Team oder als Einzelschwimmer. Einzelschwimmer? Ja genau: Einzeln! Allein! Nicht mit uns, sagte sich Sascha und meldete ein Team 🙂 40 Teilnehmer taten es ihm als lebensmüde Einzelkämpfer oder mannschaftsdienliche Wassertreter gleich.

Die Vorbereitung auf dieses sportliche Highlight hatten wir direkt nach unserem Triumph beim Eisenwadenradmarathon eingeläutet. Kaum mit dem Training gestartet, stand auch schon den erste Ausfall an: Unsere kleine Meerjungfrau Claus musste mit Schulterverletzung aus der Seedheart Schwimmerriege ausscheiden (Gute Besserung, Claus!). Übrig blieb Sascha, der den akribischen Trainingsweltmeister Tobi als Ersatz gewinnen konnte – und einen Tag vor dem Eisenarmschwimmen abschreiben musste. Tobi hatte sich nach den Trainingseinheiten und vor der Heimfahrt mit Rennrad das feuchte Haupthaar nicht ordentlich getrocknet. Das Ergebnis: eine Erkältung. Hatschiiieiße!
Sascha überlegte kurz, ob er alleine schwimmen sollte. Eine Zehntelsekunde später telefonierte er quer durch die Republik auf der Suche nach einem Ersatz für den Ersatz. Und in aller letzter Sekunde war sie da: Anja. Der Start als Mix-Team war gerettet.

Am Samstag ging`s gemeinsam um 6:30 Uhr an den schönen Hohendeicher See. Vor Ort ließen bekannte Gesichter vom Eisenwadenradmarathon Erinnerungen an unseren glorreichen Sieg wach werden. Unsere Freunde von Tsampa und Alina im Team Treibholz waren ebenfalls wieder am Start. Bis zum Ziel sollten 10.000 m auf sie und uns warten. 10.000 m aufgeteilt in 400 m-Runden durch den See. Nach jeder Runde sollten die Teilnehmer an Land schwimmen, um sich die genaue Zeit via Zeitmessmatte abzuholen und mit dem Team-Partner zu wechseln.
Um 8 Uhr fiel der Startschuss für Sascha: 4 Stunden hatten er und Anja nun für die komplette Strecke. Angefeuert von Familie, Freunden und Fans des Extremsports lieferten sich die Athleten packende Duelle im Wasser – im wahrsten Sinne. Denn in einem undurchdringlichen Menschengetümmel sind Hände und Füße wichtig zum Schwimmen und manchmal auch zum Platz verschaffen. Die Besten in diesen beiden Disziplinen gingen nach 2:35 Std. auf die letzte Runde. Einige Einzelschwimmer zeigten sich als waschechte Wasserratten und viele Konkurrenten weit hinter sich. Bei den Mix-Teams lag unser Team lange Zeit in Treppchen-Reichweite. Am Ende erreichten wir als 5 von 7 gemischten Mannschaften nach 3:44:47 Std. das Ziel. Ein hart erkämpfter Erfolg. Am Ende überquerten alle Teams innerhalb der vorgegebenen Zeit die Ziellinie am “rettenden Ufer“.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und die nächste Auflage dieses Eisenharten Events! Vielen Dank für die Top-Organisation! Ein Wunsch in veganer Sache bleibt: Mehr Seedheart-Style statt Rib-Eye-Steak beim Dinner danach 😉

Triathlon Team Eisenhart Hamburg

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