Hirse - das Goldstück unter den Getreiden

 

Die Chinesen bauten Hirse bereits um 3.000 v. Chr. an. Damit ist Hirse das womöglich älteste von Menschen kultivierte Getreide. Besonders in Afrika und Asien zählt Hirse zu einem der Grundnahrungsmittel, da sie reich an gesunden und wichtigen Nährstoffen ist. Die kleinen gelben, kugelartigen Hirsekörnchen stammen von der Rispenhirse. Die Rispenhirse hat keine Ähren, sondern bildet ihre Samen an der Spitze langer Stängel aus.  Botanisch betrachtet gehört Hirse zur Familie der Süßgräser. Hirse zählt zu den glutenfreien Getreidesorten und ist somit für Menschen mit einer Glutenallergie, Magen-Darm-Problemen oder Zölliakie besonders gut geeignet. Man unterscheidet zwischen Goldhirse und Braunhirse: Goldhirse unterscheidet sich von Braunhirse darin, dass die Goldhirse von der Schale befreit ist. Da die Schale einen Blausäuregehalt aufweist, ist die Goldhirse für den Verzehr besser geeignet und damit auch in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich. Hirse hat keine Saison und ist ganzjährig sowohl als ganzes Korn als auch gepufft zu kaufen. Ursprünglich stammt Hirse aus Ostasien und Afrika. Hirse hat einen milden, leicht nussigen Geschmack und kommt sowohl in der süßen als auch in der herzhaften Küche zum Einsatz. So lässt sich Hirse sehr gut als Milchreis- Ersatz oder gepufft als Topping für das Müsli verwenden. Aber auch in herzhaften Gerichten wie Salaten, Aufläufen oder Gemüsebratlingen ist Hirse eine tolle Abwechslung zu herkömmlichem glutenhaltigem Getreide.  

Warum ist Hirse so gesund?

Hirse ist basenbildend und nicht säurebildend und sorgt damit für weniger Schleimbildung im Körper. Gerade in der Erkältungszeit im Herbst und Winter ist Hirsebrei eine empfehlenswerte Speise und unterstützt damit eine schnelle Genesung. Hirse enthält eine ganze Menge an wertvollen Inhaltsstoffen für den Körper:Zu den Nährstoffen zählen Eisen, Calcium, Magnesium, B- und E- Vitamine sowie Provitamin A. Der Verzehr eisenhaltiger Lebensmittel beugt Erschöpfung, Kopfschmerzen und allgemeiner Mattigkeit vor. Eisen ist zudem wichtig für die Blutbildung und Sauerstoffversorgung im Körper. In rund 100 g Hirse sind 7 mg Eisen vorhanden und damit sogar mehr als in Hafer. Die in Hirse enthaltene Kieselsäure und das Fluor stärken Haare und Knochen und sorgen für gesunde, glänzende Haut. Außerdem ist Hirse reich an Silizium, welches ebenfalls gut für Haut, Haare und Nägel ist. Es strafft das Bindegewebe und beugt trockener und rissiger Haut vor. Also gilt Hirse als wahres Schönheitselixier. Hirse kann auch vor Diabetes und Fettleibigkeit schützen. Die kleinen gelben Körner quellen stark auf und füllen somit den Magen. Dabei werden weniger Kalorien aufgenommen und Blutzuckerschwankungen  gering gehalten.

Kalorien354 kcal
Eiweiß10 g
Fett4 g
Kohlenhydrate69 g
Davon Zucker-
Ballaststoffe4 g
Zutat Hirse