Datteln


Niemandem wird der schlechte Ruf des Zuckers entgangen sein. Er macht dick und fördert in zu hohen Mengen Diabetes und andere Volkskrankheiten. Doch warum ist die Dattel jetzt trotzdem gesund?
Zucker ist nicht gleich Zucker. Kohlenhydrate sind der Hauptenergielieferant des Körpers, wobei diese aus Glucose und/oder Fructose bestehen. Im Verdauungsprozess des Körpers werden die Kohlenhydrate verstoffwechselt und in ihre Baustoffe Glucose und Fructose zerlegt. Glucose ist dabei der zentrale Energielieferant für die Zellen und wird vor allem vom Gehirn und den Muskeln benötigt. Je nach Lebensmittel kann der Körper die Glucose unterschiedlich schnell aufnehmen, sodass auch der Blutzuckerspiegel unterschiedlich schnell ansteigt.

Da die Dattel eine hohe Menge an Ballaststoffen enthält, wird der Zucker nur langsam aufgenommen. Dadurch steigt der Blutzucker ebenfalls nur langsam an und die Dattel spendet lange Energie. d.h. negative Auswirkungen von Zucker wie ein stark steigender Blutzuckerspiegel und folgender Heißhunger durch Blutzuckerabfall bleiben aus. Aus diesem Grund eignen sich Datteln optimal für einen energiereichen Snack. Auch für Diabetiker ist die Dattel eine gute Alternative zu Süßigkeiten, wobei keine großen Mengen verzehrt werden sollten.

Ein weiterer positiver Effekt der Ballaststoffe aus der Dattel ist, dass ihre wasserlöslichen Ballaststoffe Gallensäuren im Darm binden und deren Ausscheidung erhöhen. Für deren Neubildung wird Cholesterin benötigt, sodass es dann zur Senkung des Gesamt-Cholesterinspiegels kommt.

Vitamine der Dattel
Datteln enthalten hohe Mengen an Vitamin A und den sehr wichtigen B-Vitaminen B1, B2, B3, B5, B6, B7 und B9.
Dabei unterstützen die B-Vitamine der Dattel den Metabolismus, sodass die Dattel ein ausgezeichneter Anreger des Stoffwechsels ist. Sportler greifen daher gerne zum süßen Energielieferanten. Auch kann durch die Vitamine der Blutdruck gesenkt werden und sie steigern zudem die Leistungsfähigkeit sowie die Gedächtnisleistung. Außerdem tragen B-Vitamine laut Studien zur Linderung verschiedener Hautkrankheiten bei. Vitamin B3 hilft außerdem noch dabei, Sonnenstrahlenschäden zu reparieren.

Das Vitamin A oder auch Provitamin A/ Beta-Carotin reguliert das Zellwachstum des Körpers, steuert die Reaktionen des Immunsystems und reduziert Oxidationsprozesse. Zusätzlich ist es für die orange-rötliche Farbe der Datteln verantwortlich. Auch hilft das in der Dattel enthaltene Vitamin A der Hornhaut dabei, sich zu regenerieren und somit das Auge besser zu schützen. Außerdem unterstützen die Nährstoffe der Dattel Lutein und Zeaxanthin dem Auge, UV-Strahlen besser zu filtern. So kann die Sehkraft länger auf einem hohen Niveau gehalten werden. Zusätzlich pflegt Vitamin A die Schleimhäute, sorgt für eine ständige Produktion einer gesunden Schleimhaut und schützt vor Austrocknung.

Eine weitere wichtige Funktion der “Dattel-Vitamine” ist deren antioxidative Wirkung. Oxidativer Stress sorgt im Körper für die Bildung freier Radikale, die für Alterungsprozesse und die Bildung von Krebs verantwortlich sein können. Die Vitamine der Dattel helfen dabei, den Körper vor diesen Auswirkungen zu schützen und die Anzahl freier Radikale zu verringern.
Mineralstoffe der Dattel.

Zusätzlich ist die Dattel reich an Mineralstoffen. Sie enthält viel Kalium, Magnesium, Calcium, Chlorid und Phosphor, sodass sie gut zur Deckung des Tagesbedarfs dieser Mineralien beiträgt.Es gilt die Faustformel „3 Datteln am Tag“ . Gleichzeitig haben die Mineralstoffe der Dattel vielfältige positive gesundheitliche Auswirkungen.
Der hohe Kaliumgehalt der Dattel hilft zum Beispiel, den Blutdruck zu senken und wirkt vorbeugend gegen Arteriosklerose. Das enthaltene Magnesium sorgt zusätzlich für elastische Blutgefäße.
Zusätzlich bringt die Dattel viele Spurenelemente mit. Diese Mineralstoffe kommen nur in kleinen Mengen vor, werden aber auch vom Körper benötigt. Die Dattel enthält vor allem Mangan, Zink, Kupfer und Selen, außerdem Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium.

Spurenelemente erhöhen die Knochendichte und verhindern, dass die Knochen brüchig werden. Auch unterstützen sie das Immunsystem: Mangan, Zink und Kupfer sind in der Kombination Bestandteil des antioxidativen Enzymsystems. Denn Spurenelemente spielen beim Eindämmen freier Radikale eine Hauptrolle. Das Spurenelement Eisen übernimmt ebenso einen wichtigen Beitrag für das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System. Zum einen ist es zentral für die Blutbildung und sorgt im Hämoglobin für den Transport des Sauerstoffs; zum anderen verhindert Eisen Herzklopfen und andere Herzrhythmusstörungen.

 

Datteln - das sind uns ein paar süße Früchtchen

Datteln sind die Früchte der Dattelpalme, einer orientalischen Kulturpflanze. Sie werden häufig als das „Brot der Wüste“ bezeichnet. Insgesamt sind 14 Arten bekannt, die in trockenen Gebieten von Europa über Asien bis Afrika vorkommen. Die bekanntesten Sorten sind bei uns die „Medjool“ und „Deglet Nour“ Dattel. 

Die Dattel wir schon seit Tausenden von Jahren von Nomaden und Bewohnern des Orients gegessen. Durch sie ist es möglich, eine lange Trockenphase zu überbrücken. Datteln sind dank ihres hohen Zuckergehalts extrem lang haltbar und lassen sich gut transportieren. Zudem können Datteln den Mineralienverlust an Kalium und Magnesium wieder ausgleichen, der beim Schwitzen auftritt. Auch im Ramadan (Fastenmonat der Muslime) sind Datteln von großer Bedeutung, denn mit Datteln wird häufig das Fasten gebrochen - ganz nach dem Vorbild des Propheten Mohammed. 

Doch warum sind Datteln gesund?

Datteln: Zucker ist nicht gleich Zucker

Auffällig bei der Dattel  ist der hohe Kohlenhydrat-Anteil mit 65,1 % in Form von Zucker.

Nährwerte pro 100g
Energie (kJ/kcal)276/ 156
Eiweiß (g)0,5
Fett (g)0,5
Kohlenhydrate (g)65,1
davon Zucker (g)65,1
Ballaststoffe (g)8,7

Niemandem wird der schlechte Ruf des Zuckers entgangen sein. Er macht dick und fördert in zu hohen Mengen Diabetes und andere Volkskrankheiten. Doch warum ist die Dattel jetzt trotzdem gesund?
Zucker ist nicht gleich Zucker. Kohlenhydrate sind der Hauptenergielieferant des Körpers, wobei diese aus Glucose und/oder Fructose bestehen. Im Verdauungsprozess des Körpers werden die Kohlenhydrate verstoffwechselt und in ihre Baustoffe Glucose und Fructose zerlegt. Glucose ist dabei der zentrale Energielieferant für die Zellen und wird vor allem vom Gehirn und den Muskeln benötigt. Je nach Lebensmittel kann der Körper die Glucose unterschiedlich schnell aufnehmen, sodass auch der Blutzuckerspiegel unterschiedlich schnell ansteigt.
Da die Dattel eine hohe Menge an Ballaststoffen enthält, wird der Zucker nur langsam aufgenommen. Dadurch steigt der Blutzucker ebenfalls nur langsam an und die Dattel spendet lange Energie. d.h. negative Auswirkungen von Zucker wie ein stark steigender Blutzuckerspiegel und folgender Heißhunger durch Blutzuckerabfall bleiben aus. Aus diesem Grund eignen sich Datteln optimal für einen energiereichen Snack. Auch für Diabetiker ist die Dattel eine gute Alternative zu Süßigkeiten, wobei keine großen Mengen verzehrt werden sollten.
Ein weiterer positiver Effekt der Ballaststoffe aus der Dattel ist, dass ihre wasserlöslichen Ballaststoffe Gallensäuren im Darm binden und deren Ausscheidung erhöhen. Für deren Neubildung wird Cholesterin benötigt, sodass es dann zur Senkung des Gesamt-Cholesterinspiegels kommt.

Vitamine der Dattel
Datteln enthalten hohe Mengen an Vitamin A und den sehr wichtigen B-Vitaminen B1, B2, B3, B5, B6, B7 und B9.
Dabei unterstützen die B-Vitamine der Dattel den Metabolismus, sodass die Dattel ein ausgezeichneter Anreger des Stoffwechsels ist. Sportler greifen daher gerne zum süßen Energielieferanten. Auch kann durch die Vitamine der Blutdruck gesenkt werden und sie steigern zudem die Leistungsfähigkeit sowie die Gedächtnisleistung. Außerdem tragen B-Vitamine laut Studien zur Linderung verschiedener Hautkrankheiten bei. Vitamin B3 hilft außerdem noch dabei, Sonnenstrahlenschäden zu reparieren.
Das Vitamin A oder auch Provitamin A/ Beta-Carotin reguliert das Zellwachstum des Körpers, steuert die Reaktionen des Immunsystems und reduziert Oxidationsprozesse. Zusätzlich ist es für die orange-rötliche Farbe der Datteln verantwortlich. Auch hilft das in der Dattel enthaltene Vitamin A der Hornhaut dabei, sich zu regenerieren und somit das Auge besser zu schützen. Außerdem unterstützen die Nährstoffe der Dattel Lutein und Zeaxanthin dem Auge, UV-Strahlen besser zu filtern. So kann die Sehkraft länger auf einem hohen Niveau gehalten werden. Zusätzlich pflegt Vitamin A die Schleimhäute, sorgt für eine ständige Produktion einer gesunden Schleimhaut und schützt vor Austrocknung.
Eine weitere wichtige Funktion der “Dattel-Vitamine” ist deren antioxidative Wirkung. Oxidativer Stress sorgt im Körper für die Bildung freier Radikale, die für Alterungsprozesse und die Bildung von Krebs verantwortlich sein können. Die Vitamine der Dattel helfen dabei, den Körper vor diesen Auswirkungen zu schützen und die Anzahl freier Radikale zu verringern.

Mineralstoffe der Dattel
Zusätzlich ist die Dattel reich an Mineralstoffen. Sie enthält viel Kalium, Magnesium, Calcium, Chlorid und Phosphor, sodass sie gut zur Deckung des Tagesbedarfs dieser Mineralien beiträgt.Es gilt die Faustformel „3 Datteln am Tag“ . Gleichzeitig haben die Mineralstoffe der Dattel vielfältige positive gesundheitliche Auswirkungen.
Der hohe Kaliumgehalt der Dattel hilft zum Beispiel, den Blutdruck zu senken und wirkt vorbeugend gegen Arteriosklerose. Das enthaltene Magnesium sorgt zusätzlich für elastische Blutgefäße.
Zusätzlich bringt die Dattel viele Spurenelemente mit. Diese Mineralstoffe kommen nur in kleinen Mengen vor, werden aber auch vom Körper benötigt. Die Dattel enthält vor allem Mangan, Zink, Kupfer und Selen, außerdem Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium.
Spurenelemente erhöhen die Knochendichte und verhindern, dass die Knochen brüchig werden. Auch unterstützen sie das Immunsystem: Mangan, Zink und Kupfer sind in der Kombination Bestandteil des antioxidativen Enzymsystems. Denn Spurenelemente spielen beim Eindämmen freier Radikale eine Hauptrolle. Das Spurenelement Eisen übernimmt ebenso einen wichtigen Beitrag für das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System. Zum einen ist es zentral für die Blutbildung und sorgt im Hämoglobin für den Transport des Sauerstoffs; zum anderen verhindert Eisen Herzklopfen und andere Herzrhythmusstörungen.

 

 

Zutaten Brombeere